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Katschutzübung 2010

Pressemitteilung vom 29.09.2010

Gelungene Katastrophenschutzübung des Kreises Plön
Feuerwehrbereitschaften und Sanitätsdienst gut für den Ernstfall gerüstet

Am 25. September dieses Jahres führte der Kreis Plön im Großraum Selenter See eine lange vorbereitete, aber bis zum Übungstag geheim gehaltene Katastrophenschutzübung für einen Teil der im Kreis stationierten Katastrophenschutzeinheiten durch. Beteiligt waren die 8. und 9. Feuerwehrbereitschaft sowie die 2. und 3. Sanitätsgruppe unter Führung der Technischen Einsatzleitung Kreis Plön (TEL). Bis Sonnabend um 09.10 Uhr wussten diese Einheiten lediglich von einer Marschübung in zwei großen (bei der Polizeidirektion angemeldeten) Marschgruppen. Wie die Plöner Kreisverwaltung mitteilt, erfuhren sie erst dann durch die Einspielungen der Übungsleitung die tatsächlichen Übungsziele.

Diese waren:

  • Marsch in gemischten Verbänden von Brandschutz und Sanitätsdienst mit 12 bzw. 13 Großfahrzeugen (lange nicht geübt)
  • Löschwasserversorgung über sehr lange Strecken (noch nie geübt)
  • Versorgung aller 200 übenden Kräfte durch eine neu eingerichtete Versorgungskomponente der 9. Feuerwehrbereitschaft (noch nie geübt)
  • Erproben des Digitalfunks innerhalb der Übungsleitung (erstmals durch Aufbau eines lokalen Testnetzes)

Die Übungsleitung spielte nach der Alarmierung verschiedene Szenarien ein, die von den Einheiten unter den kritischen Augen der Schiedsrichter abzuarbeiten waren. Unter anderem wurde ein Waldbrand im Bereich Strezerberg gemeldet, bei dem Verletzte und Vermisste im Wald zu beklagen waren. Diese Übungssituation erforderte Wasserentnahmen aus dem Selenter See (Gut Neuhaus) und aus dem Löschteich Fresendorf mit Löschwasserstrecken und Schlauchbrückenbau über die L 259 zum Waldgebiet auf Längen bis zu 3,2 km.

Erschwert wurden die Lösch- und Bergungsarbeiten durch verschiedene Räumaufgaben (z. B. umgestürzte Bäume). Auch die Verpflegung für die eingesetzten Einheiten und der Wechsel hunderter verschmutzter Schläuche musstenmussten gewährleistet werden.

In einer Manöverkritik vor den komplett angetretenen Mannschaften lobten der Übungsleiter Harald Rebmann (Kreis Plön), der Kreiswehrführer Manfred Stender und der Vertreter des Innenministeriums - Amt für Katastrophenschutz - Bernd Schwiderski die hohe Motivation und die guten Leistungen aller Teilnehmer.