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Groß angelegte Katastrophenschutzübung in Rendsburg 2013

Am Samstag, den 07.09.2013 fand in Rendsburg eine groß angelegte Katastrophenschutzübung statt.

Der Sammelplatz für die 9. Feuerwehrbereitschaft war der Rastplatz am Rastorfer Kreuz, von hier aus ging es im Konvoi weiter nach Neu Duvenstedt. Schon die Wegstrecke war eine Herausforderung, da die Rader Hochbrücke für einige unserer Fahrzeuge gesperrt war und der Kanaltunnel in Rendsburg durch die Landwirtschaftsmesse „Norla“ stark belastet war. Aber über Gettorf, Holtsee und Bünsdorf erreichten wir pünktlich unseren Einsatzort. Hier bekamen wir dann unseren Einsatzbefehl:

„Flugzeugzusammenstoß über Rendsburg mit weit verteilten brennenden Trümmern, Toten, Verletzten und brennenden Häusern“.

Unser Bereitstellungsraum sollte das Gelände des THW mitten in Rendsburg sein. Begrüßt wurden wir dort von den Kameraden mit einer leckeren Gemüsesuppe. Alle warteten angespannt auf den endgültigen Beginn der Großübung.

Gegen ca. 15.00Uhr hatte das Warten ein Ende. Auf dem Gelände der Jugendfeuerwehrschule war ein Gebäude von brennenden Trümmerteilen getroffen worden. Es gab mehrere Verletzte.

Der 1. Zug der 9. Feuerwehrbereitschaft musste die Verletzten bergen und eine ca. 1,4km lange Wasserversorgung vom Nord-Ostsee-Kanal aufbauen. Neben unserem eigenen LF16TS war uns ein LF16TS aus Wahlstorf, ein LF-Kats aus Pülsen, ein Rettungswagen aus Probsteierhagen und eine Bergungsgruppe des THW aus Preetz unterstellt.

Nach der ersten Erkundung der Einsatzstelle wurde der Einsatzschwerpunkt „Menschenrettung“ gebildet. Gruppenführer Klaus Lassen bekam seinen Auftrag und legte in bewährter Routine  los, um sich um die verletzten Personen, es sollten insgesamt 12 Personen werden, mit seiner Gruppe zu kümmern. Er ließ sich auch durch immer wieder neue Situationen nicht beirren, und behielt stets den Überblick.

Kameraden unter Atemschutz durchsuchten das „brennende“ Gebäude und wurden dabei von den Kameraden des THW unterstützt, während sich die Kameraden des ASB um die Verletzten kümmerten. Nach ca. 2 ½ Std. war das Szenario vorbei und die Übungsleiter erklärten das Objekt als abgearbeitet. Die Zusammenarbeit von Feuerwehr, THW und ASB hat an dieser Stelle hervorragend geklappt.

Abschließend beurteilten der Kreisbrandmeister Manfred Stender und die Schiedsrichterkommission unsere Leistungen. Sicherlich gab es den einen oder anderen Punkt, der hätte besser bewerkstelligt werden können, aber alles in allem waren die Verantwortlichen  mit unserer Leistung sehr zufrieden.

Beim gemeinsamen Grillfest wurde dann bis in die frühen Morgenstunden gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht. Ab 09:00 Uhr am Sonntag traten dann alle wieder den Heimweg an.

Insgesamt waren von Freitag bis Sonntag mehr als 320 Freiwillige von Feuerwehr, THW, ASB, dem Roten Kreuz und andere im Einsatz.

Torsten Naase
FF Flüggendorf